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Tarotkarten legen: Ein Leitfaden für spirituell Suchende

Autorenbild: Spiritual Network
Spiritual Network
23. Juli
9 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 1 Tag


Person hält im Kerzenlicht Tarotkarten in einer Meditationsecke

Was ist Tarot und wie unterstützt es dich auf deinem Weg?

 

Tarot ist eine intuitive Praxis: Du ziehst symbolische Karten, um spirituelle Einsichten zu gewinnen, persönlichen Fragen nachzugehen und dich selbst besser kennenzulernen. Wahrsagerei ist es nicht. Die Karten sagen keine feststehende Zukunft voraus; sie beleuchten, was sich bereits in dir bewegt – die Muster, die Ängste, die leisen Sehnsüchte, für die du vielleicht noch keine Worte hast.

 

Ein klassisches Tarotdeck besteht aus 78 Karten in zwei Gruppen:

 

  • Große Arkana (22 Karten): Universelle Archetypen wie Der Turm, Der Stern und Der Narr, die für die großen Themen und Wendepunkte des Lebens stehen.

  • Kleine Arkana (56 Karten): Vier Farben (Stäbe, Kelche, Schwerter, Münzen), die alltägliche Erfahrungen, Gefühle, Gedanken und materielle Fragen spiegeln.

 

Die gängigen Legesysteme reichen von einer einzelnen Tageskarte über das Drei-Karten-Legesystem (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) bis zum vielschichtigeren Keltischen Kreuz, das komplexe Situationen über zehn Positionen abbildet. Jedes Legesystem passt zu einer anderen Tiefe der Frage. Tarot kann besonders hilfreich sein, wenn dich etwas beschäftigt, das die konventionelle Versorgung nicht erreicht hat: eine Trauer, die bleibt, eine Erschöpfung, die kein Schlaf behebt, eine Unruhe ohne klaren Namen. Die Karten halten dir einen anderen Spiegel vor.

 

Tarot mit offenen Fragen angehen

 

Die Qualität deiner Frage prägt alles. Offene Fragen bringen Nuancen hervor; geschlossene Fragen schließen die Tür, bevor sie sich überhaupt öffnet.

 

Erfahrene Kartenlegerinnen und Kartenleger empfehlen immer wieder Fragen wie:

 

  • „Worauf sollte ich mich gerade konzentrieren?“

  • „Was möchte in dieser Situation meine Aufmerksamkeit?“

  • „Was muss ich über diese Beziehung verstehen?“

  • „Wo ist meine Energie blockiert?“

 

Vergleiche das mit „Bekomme ich den Job?“ oder „Liebt er mich?“. Ja-Nein-Fragen machen die Karten zum Münzwurf. Außerdem entspringen sie oft eher der Angst als echter Neugier – und Angst führt selten zu einer klaren Legung.

 

Bevor du die Karten legst, setz dir eine klare Absicht. Atme durch. Benenne, zumindest innerlich, was du mit dir trägst und was du wirklich wissen möchtest. Ehrliche Selbstbefragung ist die Grundlage einer bedeutsamen Legung.


Infografik mit den Schritten zu guten Fragen an das Tarot

Noch etwas: Wenn dich die Antwort einer Karte verunsichert, widerstehe dem Impuls, neu zu ziehen. Erfahrene Kartenleger raten stattdessen, die Frage neu zu formulieren. Neu zu ziehen verwischt die beteiligten Energien und umgeht, worauf die Karte eigentlich hinweist. Formuliere um, halte das Unbehagen aus und hör noch einmal hin.

 

Tipp: Bevor du auch nur eine Karte ziehst, schreib deine Frage auf. Das Aufschreiben zwingt dich zur Klarheit – und Klarheit öffnet die Legung.

 

Auch ethische Fragen spielen eine Rolle, besonders wenn du für andere legst. Frag nur, wozu du die Erlaubnis hast. Die Situation eines anderen Menschen ohne dessen Wissen zu deuten, überschreitet eine Grenze, die die meisten erfahrenen Kartenleger sehr ernst nehmen.

 

Warum Tarotkarten immer Deutungssache sind

 

Keine Karte hat nur eine feste Bedeutung. Dieselbe Karte kann ganz unterschiedliches Gewicht haben, je nach deinem kulturellen Hintergrund, deiner momentanen Verfassung und ihrer Position im Legesystem. Tarot zu deuten ist etwas zutiefst Persönliches; deine Erfahrungen prägen, was die Karten für dich bereithalten.

 

Genau hier bleiben viele Anfängerinnen und Anfänger hängen. Sie lernen Definitionen aus einem Begleitbuch auswendig und fühlen sich dann verloren, wenn die Karte vor ihnen nicht zur Buchseite passt. Verlässlicher ist es, das Bild anzuschauen, wahrzunehmen, was es in dir auslöst, und diese Reaktion Teil der Deutung werden zu lassen.

 

Umgekehrte Karten (auf dem Kopf gezogen) deuten oft auf blockierte Energie hin, auf eine nach innen gerichtete Form des Kartenthemas oder auf einen Aspekt, der noch im Schatten liegt. Automatisch negativ sind sie nicht. Eine umgekehrte Kraft-Karte kann bedeuten, dass der Mut da ist, sich aber noch nicht nach außen zeigt.

 

Geübte Kartenleger achten auf Muster in der gesamten Legung:

 

  • Häufungen einer Farbe: Mehrere Kelche zusammen weisen oft auf emotionale Themen hin; viele Schwerter sprechen für einen inneren Konflikt oder für Klarheit im Denken.

  • Wiederkehrende Zahlen: Mehrere Dreien können zum Beispiel für Kreativität, Wachstum oder den Wunsch nach Zusammenarbeit stehen.

  • Beziehungen zwischen Karten: Die Karte links von einer zentralen Karte erzählt oft, was zu dieser Situation geführt hat; die Karte rechts davon zeigt, was gerade entsteht.

 

Wenn du darauf hörst, wie die Karten innerhalb einer Legung miteinander sprechen, werden die spirituellen Botschaften klarer, als wenn du jede Karte einzeln deutest. Diese Fähigkeit, Zusammenhänge zu lesen, unterscheidet eine wirklich erhellende Legung von einer Liste an Definitionen.

 

Ein intuitives Erkennen – das leise „Aha“, wenn die Bedeutung einer Karte plötzlich einrastet – ist verlässlicher, als einer Karte eine auswendig gelernte Definition überzustülpen, die sich nicht richtig anfühlt. Führe ein Tarot-Tagebuch. Schreib auf, was dir aufgefallen ist, was dich überrascht hat, was hängen geblieben ist. Mit der Zeit werden die Muster, die du festhältst, zu deinem wertvollsten Nachschlagewerk.

 

Tarot als Werkzeug für Selbstbestimmung und spirituelle Selbstreflexion

 

Tarot unterstützt Selbstreflexion, indem es Möglichkeiten und Wege sichtbar macht, statt ein Schicksal vorzugeben. Genau dieser Unterschied ist im Grunde die ganze Praxis. Die Karten zeigen dir, was da ist; was du damit machst, entscheidest du.

 

Eine tägliche Einzelkarte ist einer der einfachsten Wege, diese Praxis aufzubauen. Zieh jeden Morgen eine Karte, bleib ein paar Minuten bei ihr und frag dich: „Worauf möchte mich diese Karte heute aufmerksam machen?“ Am Abend kehrst du zu ihr zurück. Hat sich in deinem Tag etwas von dem gezeigt, was die Karte angedeutet hat? Dieser Kreislauf aus Ziehen und Nachspüren vertieft deine intuitive Verbindung schneller als jedes Begleitbuch.

 

  • Tägliche Karten schaffen Beständigkeit und machen dich mit der Zeit mit der Sprache der Karten vertraut.

  • Ein Reflexionstagebuch nach jeder Legung hält Einsichten fest, bevor sie verblassen.

  • Monatslegungen geben dir einen weiteren Blick darauf, wohin sich deine Energie bewegt.

  • Legungen in Übergangszeiten (Trauer, Unsicherheit, große Entscheidungen) können an die Oberfläche bringen, was du schon spürst, aber noch nicht in Worte gefasst hast.

 

Tarot begleitet dich. Es ersetzt nicht die Behandlung durch eine Ärztin, einen Therapeuten oder andere professionelle Unterstützung, die du vielleicht brauchst. Sieh es als spirituellen Begleiter auf deinem Weg, der in Bildern spricht und dich einlädt, genauer auf das zu hören, was du bereits weißt.

 

Tipp: Wenn sich die Botschaft einer Karte unangenehm anfühlt, bleib bei ihr, statt weiterzugehen. Unbehagen in einer Legung markiert oft genau die Stelle, an der sich etwas verändern möchte.

 

Wie Spiritual Network und die Spine App deine Praxis vertiefen können

 

Tarot ist eine Tür. Für viele Suchende öffnet sie sich in ein weiteres Feld spiritueller und energetischer Unterstützung. Spiritual Network ist eine Plattform, die dich mit Heilern, Reiki-Praktizierenden, schamanischen Begleitern und ganzheitlichen Lehrenden verbindet, online oder in deiner Nähe, wenn du bereit bist, weiterzugehen.

 

In der kostenlosen Spine App wird diese Verbindung persönlich. Du beschreibst in deinen eigenen Worten, was dich gerade beschäftigt, und die App zeigt dir Heiler, Praktiken, Events und spirituelle Podcasts, die zu deiner Situation passen. Keine klinischen Aufnahmebögen. Kein Fachjargon. Nur deine Erfahrung – und Unterstützung, die sie ernst nimmt.

 

Spiritual Network bietet außerdem Workshops, Retreats und Community-Events für alle, die gemeinsam mit anderen wachsen möchten. Gerade wenn du mit Tarot arbeitest, kann ein schamanischer Begleiter oder eine Energiearbeiterin, die du über die Plattform findest, dem, was die Karten bereits öffnen, noch mehr Tiefe geben. Beide Praktiken können sich auf eine Weise gegenseitig bereichern, die du kaum vorhersehen kannst, bevor du sie selbst erlebst.

 

Spiritual Network

 

Spiritual Network ist ein Verzeichnis und eine Tür, kein medizinischer Dienst. Die Anbieterinnen und Anbieter, die du dort findest, werden von der Plattform weder geprüft noch empfohlen. Die Verifizierung ist freiwillig, geprüfte Profile tragen einen blauen Haken. Was Spiritual Network bietet, ist Zugang: einen Weg zu der Art von Unterstützung, die die konventionelle Versorgung oft nicht leisten kann – ergänzend zu ihr, nicht als Ersatz.

 

Schau auf Spiritual Network vorbei, um zu entdecken, was es gibt, und lade dir die kostenlose Spine App herunter, um deinen eigenen stimmigen Weg zu finden.

 

Was du über den Aufbau eines Tarotdecks wissen solltest

 

Das Rider-Waite-Smith-Deck, erstmals 1909 erschienen, ist bis heute das weltweit meistgenutzte Tarotdeck und die Grundlage der meisten modernen Decks. Seine 78 Karten tragen eine reiche, bildhafte Symbolik, die den Einstieg besonders leicht macht. Die 22 Karten der Großen Arkana zeigen universelle menschliche Erfahrungen, vom Sprung des Narren ins Unbekannte bis zum Gefühl der Vollendung in der Welt. Die 56 Karten der Kleinen Arkana verteilen sich auf vier Farben, die jeweils einem Element und einem Lebensbereich zugeordnet sind.

 

Farbe

Element

Lebensbereich

Stäbe

Feuer

Leidenschaft, Kreativität, Ehrgeiz

Kelche

Wasser

Gefühle, Beziehungen, Intuition

Schwerter

Luft

Denken, Konflikt, Klarheit

Münzen

Erde

Körper, Geld, praktische Dinge

Jede Farbe reicht vom Ass bis zur Zehn, dazu kommen vier Hofkarten: Bube, Ritter, Königin und König. Hofkarten stehen oft für Menschen in deinem Leben oder für Seiten deiner eigenen Persönlichkeit, die in einer Situation gerade aktiv sind.

 

Welches Tarotdeck passt zu dir?

 

Neben dem Rider-Waite-Smith gibt es Dutzende weiterer Decks, jedes mit eigener Bildsprache und symbolischer Tradition. Das richtige Deck ist das, dessen Bilder dich ansprechen.

 

Thoth-Tarot: Entwickelt von Aleister Crowley und gemalt von Lady Frieda Harris, schöpft dieses Deck stark aus Kabbala und Astrologie. Seine Bildsprache ist abstrakter und esoterischer und passt zu allen, die mit tieferen okkulten Entsprechungen arbeiten möchten.

 

Tarot de Marseille: Eine der ältesten erhaltenen Tarot-Traditionen, geprägt in Frankreich. Die Zahlenkarten der Kleinen Arkana sind nicht szenisch illustriert (sogenannte Pip-Karten), was mehr Deutungsarbeit verlangt. Viele erfahrene Kartenleger empfinden gerade das als befreiend.

 

Orakelkarten: Streng genommen sind Orakeldecks kein Tarot, denn sie folgen nicht der Struktur mit 78 Karten. In Gestaltung und Thema sind Orakeldecks freier, von Engelkarten bis zu naturbezogenen Decks. Als Ergänzung zum Tarot oder als sanfterer Einstieg für Anfänger eignen sie sich gut.

 

Nimm das Deck bei der Auswahl möglichst in die Hand oder schau dir die Bilder online in Ruhe an. Achte darauf, welche Bildwelt dich anzieht. Deine intuitive Reaktion auf die Gestaltung eines Decks ist selbst schon eine Form des Lesens.

 

So bereitest du dich und deinen Raum auf eine Legung vor

 

Die Umgebung, die du für eine Legung schaffst, prägt die Qualität dessen, was du empfängst. Dafür braucht es kein aufwendiges Ritual, wohl aber eine Absicht.

 

Räume einen Platz frei, und sei es nur eine kleine Ecke des Tisches. Manche zünden eine Kerze oder Räucherwerk an, um den Übergang vom Alltag in eine nachdenkliche Aufmerksamkeit zu markieren. Andere sitzen einfach ein paar Minuten still, bevor sie die Karten berühren. Entscheidend ist der Wechsel der Aufmerksamkeit, nicht die Gegenstände.


Hände ordnen Kerze und Tarotdeck auf einem kleinen Altar an

Auch Erdung vor einer Legung hilft. Ein paar langsame Atemzüge, ein Moment der Stille oder eine kurze spirituelle Übung, die du ohnehin nutzt, können den Kopf beruhigen und dich empfänglicher machen. Wenn du für jemand anderen legst, bitte die Person, die Frage im Sinn zu behalten, während du mischst.

 

Nimm deine Karten regelmäßig in die Hand. Viele bewahren ihr Deck in ein Tuch gewickelt oder in einer eigenen Schachtel auf. Die körperliche Beziehung, die du mit der Zeit zu deinem Deck aufbaust, ist Teil dessen, wie sich die Verbindung vertieft.

 

Wie du deine Intuition und deine persönliche Verbindung zu den Karten entwickelst

 

Intuition beim Tarot ist keine Gabe, die man entweder hat oder nicht. Sie wächst durch Übung, Aufmerksamkeit und die Bereitschaft, dem zu vertrauen, was du wahrnimmst, bevor du es erklären kannst.

 

Beginne damit, dir einzelne Karten auch außerhalb richtiger Legungen anzusehen. Zieh eine Karte und schau sie einfach an. Was tut die Figur? Welche Stimmung liegt im Bild? Was sagen dir die Farben? Schreib deine Eindrücke auf, bevor du in ein Begleitbuch schaust. So entsteht ein persönlicher Wortschatz mit den Karten, den dir kein Buch geben kann.

 

Ein spiritueller Kreis oder eine Lerngruppe kann diesen Prozess beschleunigen. Wenn du hörst, wie andere dieselbe Karte deuten, erkennst du, wie viel in jedem Bild steckt, und der Griff „richtiger“ Bedeutungen lockert sich. Manche erleben auch, dass die Arbeit in einem heiligen zeremoniellen Rahmen, wie ihn Anleitungen zur Praxis des heiligen Kreises beschreiben, ihre Empfänglichkeit beim Legen vertieft.

 

Der Rat, den erfahrene Kartenleger am häufigsten geben, ist ganz einfach: Bleib regelmäßig dran. Ein paar Minuten täglich mit den Karten bringen dir mehr intuitive Sicherheit als ein gelegentliches tiefes Eintauchen. Vertraue dem, was auftaucht. Schreib es auf. Kehr dazu zurück.

 

Das Wichtigste in Kürze

 

Tarot ist eine reflektierende, intuitive Praxis, die sichtbar macht, was bereits in dir da ist. Es unterstützt spirituelles Wachstum und Selbstwahrnehmung, statt ein festes Ergebnis vorherzusagen.

 

Punkt

Details

Tarot als Selbstreflexion

Die Karten beleuchten aktuelle Muster und Möglichkeiten; sie bestimmen kein Schicksal.

Offene Fragen

Fragen wie „Worauf sollte ich mich konzentrieren?“ bringen tiefere Einsichten als Ja-Nein-Fragen.

Karten im Zusammenhang deuten

Wer Karten in Beziehung zueinander liest, erhält klarere Botschaften als mit einzelnen Definitionen.

Tägliche Praxis stärkt die Intuition

Regelmäßiges Ziehen und ein Tagebuch vertiefen mit der Zeit deine persönliche Verbindung zu den Karten.

Spirituelle Unterstützung neben dem Tarot

Spiritual Network verbindet Suchende mit Heilern und Begleitern, die die Arbeit mit Tarot ergänzen.

Häufige Fragen

 

Wofür wird Tarot genutzt?

 

Tarot dient der Selbstreflexion, der spirituellen Einsicht und der Auseinandersetzung mit persönlichen Fragen. Es hilft, emotionale Muster und mögliche Wege sichtbar zu machen, statt feste Ergebnisse vorherzusagen.

 

Wie viele Karten hat ein Tarotdeck?

 

Ein klassisches Tarotdeck hat 78 Karten: 22 Karten der Großen Arkana für die großen Lebensthemen, etwa Der Narr oder Der Stern, und 56 Karten der Kleinen Arkana in vier Farben zu je 14 Karten: Stäbe, Kelche, Schwerter und Münzen. Jede Farbe reicht vom Ass bis zur Zehn, dazu kommen vier Hofkarten: Bube, Ritter, Königin und König.

 

Kann ich als Anfänger Tarot allein lernen?

 

Ja. Wenn du mit einer täglichen Einzelkarte beginnst, deine Eindrücke in einem Tagebuch festhältst und dir die Bilder ansiehst, bevor du ein Begleitbuch aufschlägst, baust du eine intuitive Grundlage auf, die mit der Übung stetig wächst.

 

Was ist der Unterschied zwischen Tarot- und Orakelkarten?

 

Tarot folgt einer festen Struktur aus 78 Karten mit festgelegten Farben und Archetypen. Orakeldecks haben keine einheitliche Struktur; Themen und Kartenzahl bestimmt jede Gestalterin und jeder Gestalter frei. Dadurch sind sie flexibler, aber weniger systematisch aufgebaut.

 

Ersetzt eine Tarot-Legung professionelle oder medizinische Hilfe?

 

Nein. Tarot ist eine spirituelle Praxis zur Reflexion, die ärztliche oder psychotherapeutische Hilfe begleiten, aber nie ersetzen kann. Eine Legung stellt keine Diagnose und sagt kein festes Ergebnis voraus. Bei körperlichen oder seelischen Beschwerden gehst du zuerst zu Fachleuten; in einer akuten Krise erreichst du die Telefonseelsorge rund um die Uhr unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, im Notfall die 112.

Wo kann ich mir online die Karten legen lassen?

Tarot- und intuitive Legungen kannst du online über Verzeichnisse oder direkt auf der Website einer Kartenlegerin buchen. Spiritual Network, ein kostenloses weltweites Verzeichnis spiritueller Begleiter, lässt dich in der Spine App beschreiben, was du erkunden möchtest, und zeigt dir Medialberater, Heiler, Workshops und Events online oder in deiner Nähe. Achte vor der Buchung darauf, dass mit offenen Fragen gearbeitet wird, der Ansatz erklärt wird und niemand dir Versprechen über deine Zukunft macht.

Über Spiritual Network

Spiritual Network verbindet dich weltweit mit spirituellen Heilern, Energiearbeitern und ganzheitlichen Begleitern, online oder in deiner Nähe, über die kostenlose Spine App. Gegründet von Sylvia Leifheit.


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