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Psychedelische Integration: Coaching in 4–8 traumasensiblen Sitzungen

Autorenbild: Spiritual Network
Spiritual Network
vor 2 Tagen
12 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 8 Stunden


Coach hört während einer Integrationssitzung zu

Psychedelisches Integrationscoaching ist Unterstützung dabei, das, was in einer psychedelischen Erfahrung aufgetaucht ist, in etwas zu verwandeln, das deinen Alltag, deine Beziehungen und dein Selbstbild wirklich verändert. Es hilft, begleitete Therapiesitzungen, Microdosing-Routinen oder eine prägende Freizeiterfahrung zu verarbeiten, damit die Erkenntnis nicht schon am Donnerstag verblasst. Es passt zu Menschen auf der Suche nach Sinn, Verhaltensänderung oder einer beständigeren spirituellen Praxis, nicht zur Krisenversorgung. Wenn du etwas Schwereres trägst, etwa unverarbeitetes Trauma, Suizidgedanken oder eine diagnostizierte Erkrankung, beginne mit einem traumasensiblen Coach, der genau danach fragt und dich an eine approbierte Fachperson verweisen kann. Bei akuter Gefahr wähl sofort die 112 oder ruf die Telefonseelsorge an, rund um die Uhr und kostenlos: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

 

Kurz gefasst:  
  • Psychedelisches Integrationscoaching hilft, Erkenntnisse aus Erfahrungen in dauerhafte Veränderungen im Alltag zu übersetzen – mit Fokus auf Reflexion und gelebter Praxis, nicht auf klinischer Behandlung.

  • Coaches begleiten Vorbereitung, Integration und Nachsorge mit Werkzeugen wie Körper-Check-ins, Schreibimpulsen und kleinen Experimenten, stellen aber keine Diagnosen und behandeln keine psychischen Erkrankungen.

  • Bei Suizidgedanken, Trauma, Psychose oder Sorgen um deine Sicherheit such zuerst eine approbierte Therapeutin oder einen approbierten Therapeuten auf; Coaches verweisen weiter, wenn sie Risiken erkennen.

  • Integrationsbegleitung umfasst meist vier bis acht Sitzungen über zwei bis drei Monate, mit Schwerpunkt darauf, Erkenntnisse zu verankern und die Reflexion lebendig zu halten.

  • Die Kosten schwanken stark, von Einzelsitzungen über Pakete und Workshops bis zu Peer-Kreisen; frag vor der Wahl eines Coaches nach Ausbildung, Grenzen und Weiterverweisung.

 



Was psychedelisches Integrationscoaching wirklich umfasst

 

Ein Integrationscoach hilft dir, einen veränderten Bewusstseinszustand im Nachhinein zu verstehen. Das ist, auf den Punkt gebracht, die ganze Aufgabe. Ein Coach verabreicht keine Substanzen, stellt keine Diagnosen und behandelt keine psychischen Erkrankungen. Ein Coach sitzt danach mit dir zusammen, manchmal auch vorher, und hilft dir, das Erlebte mit etwas zu verbinden, das du in einen ganz gewöhnlichen Dienstag mitnehmen kannst.

 

Das Modell, mit dem klinische Forschende arbeiten und das viele Coaches übernehmen, hat drei Phasen. Zuerst kommt die Vorbereitung: eine Absicht benennen, die Bereitschaft prüfen und besprechen, welche Unterstützung du danach brauchen wirst. Das Cleveland Clinic Journal of Medicine beschreibt diese Struktur als Standard in klinischen Protokollen für psychedelisch unterstützte Therapie, mit begleiteten Dosierungssitzungen in einem therapeutischen Rahmen in der Mitte. Die dritte Phase, die Integration, ist der Schwerpunkt der Arbeit eines Coaches. Hier geht es um die Nacharbeit: Symbole, Gefühle oder Erkenntnisse, die aufgetaucht sind, zu verstehen und in Entscheidungen des Alltags zu übersetzen.

 

Auch ein Coach, der außerhalb klinischer Settings arbeitet und jemanden nach einer Zeremonie, einem Retreat oder einer eigenen Microdosing-Praxis begleitet, stützt sich auf diese dreiteilige Logik. Vorbereitung zählt auch dann, wenn es keine klinische Dosierungssitzung gibt.

 

Die Werkzeuge unterscheiden sich je nach Coach, aber einige tauchen immer wieder auf:

 

  • Körper-Check-ins, die fragen, was der Körper erinnert, nicht nur, was der Kopf daraus geschlossen hat

  • Schreibimpulse zu bestimmten Bildern, Gefühlen oder Momenten aus der Erfahrung

  • Arbeit an den eigenen Werten, um zu prüfen, ob eine Erkenntnis auf eine echte Veränderung zeigt oder nur ein flüchtiges Gefühl ist

  • Kleine Verhaltensexperimente (eine Grenze gehalten, ein Gespräch endlich geführt), die aus Erkenntnis Praxis machen

  • Rituale oder reflektierende Abschlussübungen, die die Erfahrung als abgeschlossen markieren, statt sie in der Luft hängen zu lassen

 

Coaching bleibt klar auf der Seite der Unterstützung. Ein Coach hilft dir, zu verstehen und anzuwenden, was passiert ist. Ein Coach entscheidet nicht, welche Substanz du nehmen solltest, stellt sie nicht bereit und behandelt keine psychische Erkrankung. Diese Grenze ist keine bürokratische Vorsicht. Sie hält die Arbeit ehrlich, und sie ist das Erste, was du bei jedem Coach, den du in Betracht ziehst, klären solltest.

 

Coach oder Therapeut: Woran du erkennst, was du brauchst

 

Kurz gesagt: Ein Coach unterstützt Sinnfindung und Umsetzung; approbierte Psychotherapeutinnen, Psychotherapeuten und Psychiater behandeln diagnostizierbare Erkrankungen und schätzen Risiken ein. Beide Rollen können – und sollten oft – nebeneinander wirken.

 

Ausbildung und Zuständigkeit unterscheiden sich in wichtigen Punkten. Eine approbierte Therapeutin hat eine klinische Ausbildung abgeschlossen, besitzt eine staatliche Zulassung und darf Erkrankungen wie Depression, PTBS oder Suchterkrankungen diagnostizieren und behandeln. Die Ausbildung eines Coaches, auch eine gute mit traumasensiblen Grundlagen, bringt weder diese Zulassung noch diesen rechtlichen Rahmen mit sich. Das Fireside Project, eines der bekannteren Peer-Support-Projekte in diesem Bereich, versteht sein Coaching-Modell ausdrücklich als mitfühlende Begleitung statt als klinische Behandlung: Vorbereitung, Integration und Präsenz, keine Diagnose.

 

Bestimmte Anzeichen sprechen dafür, zuerst klinische Hilfe zu suchen statt Coaching:

 

  • Gedanken, dir selbst oder anderen zu schaden, früher oder jetzt

  • Eine diagnostizierte Erkrankung, die derzeit mit Medikamenten behandelt wird, besonders mit Psychopharmaka, bei denen Wechselwirkungen drohen

  • Eine Psychose in deiner Vorgeschichte oder in deiner Familie

  • Starke Belastung, die in den Tagen oder Wochen nach einer Erfahrung nicht nachlässt

  • Jede Situation, in der du dich wirklich nicht sicher fühlst

 

Ein gut ausgebildeter Coach fragt im Erstgespräch direkt danach und verweist bei Bedarf weiter: manchmal an eine Therapeutin für eine laufende Behandlung, manchmal an einen Psychiater für Fragen zu Medikamenten, manchmal an eine Notaufnahme. Dieser Verweis ist kein Scheitern des Coachings. So sieht verantwortungsvolle Zuständigkeit in der Praxis aus. Der Zugang macht das Bild noch komplizierter. In den USA ist Ketamin derzeit die am weitesten verbreitete psychedelische Behandlung in zugelassenen Kliniken, während Psilocybin und MDMA weitgehend auf klinische Studien oder bestimmte regulierte Programme einzelner Bundesstaaten beschränkt sind. Diese Lücke ist ein großer Grund, warum Coaching-Angebote gewachsen sind: Viele Menschen verarbeiten Erfahrungen, die ganz außerhalb eines klinischen Rahmens stattgefunden haben, und brauchen einen Ort für das, was dabei hochkam.

 

Praxistipp: Frag einen möglichen Coach direkt: „Was machst du, wenn dich etwas beunruhigt, das ich sage?“ Ein Coach mit klaren Grenzen hat darauf eine konkrete Antwort, keine vage Beruhigung.

 

Ein Integrationsverlauf, Schritt für Schritt

 

Die meiste Integrationsbegleitung folgt einem Rhythmus: vorbereiten, die Erfahrung selbst (falls zutreffend), dann die Erkenntnis über Wochen, manchmal Monate, ins eigene Leben einarbeiten. So läuft das ungefähr ab.

 

  1. Erstgespräch. Du sprichst mit dem Coach darüber, was dich herführt, was passiert ist oder geplant ist und ob Coaching das Richtige für dich ist. Hier findet auch die Abklärung statt: zu Risiken, zu Medikamenten und zu allem, was eher eine klinische Weiterverweisung nahelegt.

  2. Absicht und Sicherheitsplan. Vor einer Erfahrung – oder vor deiner ersten tiefen Integrationssitzung, wenn du etwas Zurückliegendes verarbeitest – benennst du, was du verstehen oder verändern möchtest. Auch das Praktische wird hier geklärt: Wer ist bei dir, wie sieht dein Umfeld aus, was ist dein Plan, wenn es zu viel wird.

  3. Die Erfahrung selbst (falls zutreffend). Begleitete Therapie, eine Zeremonie, eine persönliche Microdosing-Phase. Coaches, die diese Phase begleiten – wenn sie überhaupt dabei sind –, konzentrieren sich auf Erdung und Präsenz, nicht auf klinische Überwachung.

  4. Erste Integrationssitzung, meist innerhalb einer Woche. Das ist oft die emotional bewegteste Sitzung. Erinnerungen und Bilder sind noch frisch, und der Coach hilft dir zu sortieren, was bedeutsam war und was nur Rauschen.

  5. Weitere Integrationssitzungen in den folgenden Wochen. Hier werden Schreibaufgaben, Körperübungen und kleine Experimente im Alltag besprochen und angepasst. Ein Coach bittet dich vielleicht, eine erkannte Grenze auszuprobieren und dann zu erzählen, wie es war.

  6. Abschluss- oder Begleitgespräche. Manche schließen nach vier bis sechs Sitzungen ab. Andere behalten einen leichteren monatlichen Rhythmus bei, als Teil einer fortlaufenden spirituellen Praxis.

 

Die Programmlängen schwanken stark, aber eine häufige Form umfasst vier bis acht Sitzungen über zwei bis drei Monate, manchmal länger bei Menschen, die eine besonders verstörende oder traumanahe Erfahrung integrieren.

 

Die Folgesitzungen sind kein optionales Extra. Klinische Studienprotokolle, die im Cleveland Clinic Journal of Medicine ausgewertet wurden, verbinden Integrationsnachsorge durchgehend mit besseren Ergebnissen, und die Forschenden weisen darauf hin, dass Integrationssitzungen in vielen Studiendesigns fest vorgeschrieben sind und kein nachträglicher Gedanke. Die Erkenntnis aus der Erfahrung verblasst ohne bewusste Arbeit, die sie verankert, meist schnell. Das ist das ganze Argument für diese Art von Coaching: Die Erfahrung öffnet eine Tür, aber jemand muss noch hindurchgehen, langsam, an ganz normalen Tagen.

 

Was Coaching leisten kann und wo seine Grenzen liegen

 

Integrationscoaching unterstützt Sinnfindung und Umsetzung im Alltag. Es ersetzt keine psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung, und es diagnostiziert, behandelt oder repariert nichts. Beides gilt zugleich, und beides zu verstehen hält diese Arbeit sicher.

 

Auf der Nutzenseite ist das Bild der Forschung ermutigend, aber nicht abschließend. Forschungsorganisationen wie MAPS führen laufende Studien, die Integration als bedeutsamen Teil psychedelisch unterstützter Therapie sehen, und klinische Übersichtsarbeiten beschreiben Integrationspraktiken – Schreiben, Körperarbeit, strukturierte Reflexion – als Werkzeuge, die helfen sollen, eine einzelne intensive Erfahrung in etwas Dauerhaftes zu übersetzen. Die Forschungsbasis wächst allerdings noch. Klinische Gutachter sagen offen, dass mehr Studien nötig sind, um genau zu beziffern, wie viel Integration bringt und für wen. Betrachte diese Werkzeuge also als unterstützend, nicht als nach klinischem Standard belegt.

 

Auf der Grenzseite gilt: Eine psychische Erkrankung löst sich nicht auf, nur weil jemand eine psychedelische Erfahrung gut verarbeitet hat. Die Daten des US-amerikanischen National Institute of Mental Health zeigen, dass ein erheblicher Teil der Bevölkerung irgendwann im Leben mit einer diagnostizierbaren psychischen Erkrankung lebt, und Coaching ist nur ein Faden in einem viel größeren Geflecht aus Therapie, Psychiatrie und gemeinschaftlicher Unterstützung. Ein Coach, der etwas anderes behauptet – der andeutet, Integrationsarbeit allein behandle Depressionen oder löse Traumata –, überschreitet seine Zuständigkeit.

 

Achte auf diese Warnzeichen:

 

  • Ein Coach, der dir abrät, zu einer Ärztin oder einem Therapeuten zu gehen, wenn du etwas Ernstes angesprochen hast

  • Druck, subtil oder direkt, eine Substanz zu nehmen, mit der du dich nicht wohlfühlst

  • Vage oder fehlende Antworten darauf, was bei einem psychischen Notfall passiert

  • Versprechen einer garantierten Verwandlung oder das Versprechen, dich zu „heilen“

 

Organisationen für Schadensminderung geben praktische Hinweise, die sich lohnen, egal wer dich begleitet: Kenne dein Umfeld, halte eine nüchterne Kontaktperson erreichbar, kläre mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten vorher und nimm eine unbekannte Substanz oder Dosis nie allein. Ein guter Coach baut das selbstverständlich ins Vorbereitungsgespräch ein, nicht erst hinterher.

 

Checkliste: den passenden Integrationscoach finden

 

Den passenden Coach zu finden ist wichtiger, als schnell einen zu finden. Eine überstürzte Wahl, gerade bei etwas so Persönlichem wie einer psychedelischen Erfahrung, kostet meist mehr Zeit, als sie spart. Darauf solltest du achten, bevor du dich festlegst.

 

Ausbildung und Zuständigkeit. Frag direkt, welche Ausbildung der Coach abgeschlossen hat und ob sie ausdrücklich traumasensible Praxis umfasste. Projekte wie das Fireside Project beschreiben eine strukturierte Ausbildung in mitfühlender, nicht-direktiver Begleitung – ein brauchbarer Maßstab zum Vergleich. Frag auch, wie der Coach seine Fähigkeiten pflegt, durch Fortbildung, kollegiale Supervision oder weiteres Lernen. Diese Arbeit profitiert von jemandem, der dazulernt, statt seit Jahren von einem einzigen Zertifikat zu zehren.

 

Klare Grenzen und Weiterverweisung. Ein Coach, mit dem sich die Arbeit lohnt, kann dir ohne Zögern sagen, was er übernimmt und was nicht, und an wen er verweist, wenn etwas außerhalb des Coachings liegt. Wenn ein Coach auf „Was, wenn ich dir etwas erzähle, das mir Angst macht?“ keinen konkreten Plan nennen kann, ist das ein Hinweis.

 

Ablauf und Erreichbarkeit. Frag, wie die Sitzungen aufgebaut sind (Dauer, Format, ob per Video, Telefon oder vor Ort), wie viele Sitzungen üblich sind und was zwischen den Sitzungen passiert, wenn etwas Dringendes auftaucht.

 

Erfahrung mit Anliegen wie deinem. Wenn du eine bestimmte Art von Erfahrung integrierst – eine schwierige Zeremonie, eine aus dem Ruder gelaufene Microdosing-Routine, eine Freizeiterfahrung, die unerwartet etwas geöffnet hat –, frag, ob der Coach damit schon gearbeitet hat.

 

Ein paar Fragen für das Erstgespräch:

 

  • Welche Ausbildung hast du, und umfasst sie traumasensible Ansätze?

  • Wie gehst du vor, wenn du dir Sorgen um meine Sicherheit oder mein Wohlbefinden machst?

  • Wie viele Sitzungen empfiehlst du meist, und warum?

  • Hast du schon Menschen mit einer ähnlichen Erfahrung begleitet?

  • Was übernimmst du nicht, und an wen würdest du mich verweisen?

 

Und ein paar Warnzeichen, bei denen das Gespräch enden sollte:

 

  • Versprechen, dich allein durch Coaching zu heilen, zu reparieren oder zu kurieren

  • Jeder Druck, eine Substanz auszuprobieren, die du nicht selbst gewählt hast

  • Medizinischer Rat, als hätte der Coach eine klinische Zulassung, die er nicht hat

  • Zurückhaltung, offen über Ausbildung, Zertifizierung oder Weiterverweisung zu sprechen

 

Praxistipp: Sprich traumasensible Begleitung und Grenzen gleich im ersten Gespräch an, nicht erst in der dritten Sitzung. Ein Coach, der diese Frage früh begrüßt, zeigt dir genau, welche Art von Begleiter er ist.

 

Nichts davon verlangt Misstrauen als Grundhaltung. Es verlangt Neugier und die Bereitschaft, ein paar gezielte Fragen zu stellen, bevor du jemandem deine Geschichte anvertraust.

 

Was Integrationscoaching kostet und wie Sitzungen aufgebaut sind

 

Die Preise für Integrationscoaching schwanken stark, je nach Ausbildung des Coaches, Sitzungsdauer, Region und ob du eine Einzelsitzung oder ein Paket buchst. Einen einheitlichen Branchensatz gibt es nicht. Nimm jede Zahl, die du hörst, als Anhaltspunkt, nicht als Ober- oder Untergrenze.

 

Eine Einzelsitzung liegt meist in dem Bereich, den viele Wellness-Coachings verlangen, oft als Stundensatz, der sich an Erfahrung und Spezialisierung des Coaches orientiert. Pakete, etwa vier bis acht gebündelte Sitzungen, sind manchmal etwas günstiger als Einzelbuchungen und passen besser zu der schrittweisen Integrationsarbeit von oben als eine einzelne Sitzung.

 

Formate, die du kennen solltest:

 

  • Einzelsitzungen für einen gezielten Check-in nach einer bestimmten Erfahrung

  • Kurze Pakete (drei bis fünf Sitzungen) rund um einen klar umrissenen Integrationsbogen

  • Mehrwöchige Begleitungen für Menschen, die etwas besonders Verstörendes oder Traumanahes integrieren

  • Integrationskreise in der Gruppe, pro Person oft günstiger, die neben dem Einzelcoaching den Austausch mit anderen ergänzen

 

Wenn Geld wirklich knapp ist – und für viele ist es das –, gibt es günstigere Wege. Gemeinschaftliche Integrationskreise, Workshops und Begleiter mit gestaffelten Preisen bieten eine Form dieser Unterstützung ohne die Kosten einer laufenden Einzelbegleitung. Auch Peer-Support-Projekte, die auf Schadensminderung aufbauen, bieten kostenlose Orientierung – ein vernünftiger Anfang, während du nach einem Coach suchst, der zu deinem Budget passt.

 

Ganz praktisch: Rechne mit 50 bis 90 Minuten pro Sitzung, frag vor der Buchung eines Pakets nach den Absageregeln und bring einen bestimmten Moment oder ein Gefühl aus deiner Erfahrung mit, mit dem du anfangen willst, statt alles auf einmal abdecken zu wollen.

 

Traumasensible Unterstützung über Spiritual Network und die Spine App finden

 

Die Plattform listet Heiler, Coaches, Workshops, Retreats und Podcasts aus vielen Orten, manche online, manche in deiner Nähe. Wenn du jemanden mit Erfahrung in Integrationsarbeit suchst, kannst du nach Schwerpunkt suchen und einzelne Profile lesen, um vor der Kontaktaufnahme ein Gefühl für die Arbeitsweise zu bekommen.

 

Ein paar Dinge, die du bei der Suche wissen solltest:

 

  • Verifizierungsabzeichen auf einem Profil bedeuten, dass die Identität oder bestimmte Qualifikationen bestätigt wurden, nicht dass Spiritual Network die Person insgesamt geprüft hat, empfiehlt oder ihr vertraut

  • Die Plattform prüft nicht bei jedem Profil die klinische Zuständigkeit, daher bleiben die Fragen aus der Checkliste oben wichtig, sobald du jemanden gefunden hast, der passen könnte

  • Workshops und Retreats auf der Plattform können ein Weg mit weniger Druck sein, Integrationspraktiken gemeinsam mit anderen auf einem ähnlichen Weg kennenzulernen

 

In der kostenlosen Spine App kannst du Profile speichern, Podcasts und Workshops folgen, die zu deinem Thema passen, und deine eigenen Gedanken über die Zeit festhalten – hilfreich, um Muster über mehrere Sitzungen zu erkennen, statt zwischendurch den Faden zu verlieren. Nichts davon ersetzt medizinische oder psychotherapeutische Versorgung. Es steht daneben, als eine weitere Quelle für die Teile deines Weges, die herkömmliche Systeme nicht immer erreichen.

 

Du musst das nicht allen erklären

 

Wenn die Menschen um dich herum nicht ganz verstehen, warum dir eine psychedelische Erfahrung wichtig war oder warum du Wochen später noch daran denkst, ist diese Lücke normal, und sie bedeutet nicht, dass mit dem, was du trägst, etwas nicht stimmt. Manche spirituellen Erfahrungen lassen sich schwer in eine Sprache übersetzen, für die selbst enge Freunde einen Rahmen haben. Dieses Gefühl von Einsamkeit verdient es, ehrlich benannt zu werden, statt übergangen.

 


Spiritual Network

 

Einen einzigen Menschen zu finden – einen Coach, eine Workshopleiterin, eine Stimme in einem Podcast –, der das Gelände versteht, auf dem du stehst, kann die Einsamkeit mehr lösen, als es jemandem zu erklären, der nicht dabei war. Spiritual Network ist genau für diese Suche da: Stöbere in Profilen und in Impulsen zur spirituellen Integration, die auf echter Unterstützung beruhen, hör in den Spiritual Network Podcast hinein, um von Menschen zu hören, die auf einem ähnlichen Weg schon weiter sind, oder öffne die kostenlose Spine App, um zu speichern, was dich anspricht, und zwischen den Sitzungen den Faden zu halten. Diese Art von Unterstützung steht neben medizinischer und psychotherapeutischer Versorgung, nie an ihrer Stelle. Wenn sich etwas, das du trägst, dringend oder unsicher anfühlt, wende dich zuerst an eine approbierte Fachperson. Wenn du bereit bist, nach einem Coach, einem Workshop oder einfach einer Stimme zu suchen, die dich versteht, ist Spiritual Network ein guter Ort, um mit der Suche zu beginnen.

 

Häufige Fragen

 

Was ist psychedelisches Integrationscoaching?

 

Unterstützung dabei, eine psychedelische Erfahrung zu verarbeiten – begleitete Therapie, eine Zeremonie, Microdosing oder eine Freizeiterfahrung – und das Aufgetauchte durch Vorbereitung, Reflexion und praktische Umsetzung in bedeutsame, dauerhafte Veränderung zu verwandeln.

 

Wie viel verdienen Coaches für psychedelische Integration?

 

Eine verlässliche veröffentlichte Zahl gibt es nicht. Das Einkommen hängt vor allem von drei Dingen ab: dem Preis pro Sitzung, der Zahl der Klientinnen und Klienten pro Woche und davon, ob Coaching Haupt- oder Nebenberuf ist. Viele Integrationscoaches verbinden die Arbeit mit einer anderen Tätigkeit, etwa in Therapie, Pflege oder Retreat-Begleitung.

 

Was kostet psychedelische Integrationstherapie?

 

Das hängt stark von der Ausbildung des Coaches, der Sitzungsdauer und dem Format ab, also Einzelsitzung oder Paket. Frag deshalb vorab nach einer klaren Preisstruktur, statt einen Einheitspreis zu erwarten.

 

Was ist die 70/30-Regel im Coaching?

 

Meist ist damit gemeint: Die Klientin oder der Klient spricht etwa 70 Prozent der Zeit, der Coach etwa 30 Prozent – mit Fragen, Spiegeln und kurzen Impulsen. Für psychedelische Integrationsarbeit ist das nicht standardisiert, also frag den Coach direkt, wie er Reden und reflektierende Praxis gewichtet.

 

Wie unterscheidet sich Integrationscoaching von Therapie?

 

Ein Coach unterstützt Sinnfindung und Umsetzung, ohne Erkrankungen zu diagnostizieren oder zu behandeln. Approbierte Therapeutinnen und Therapeuten dürfen diagnostizieren, behandeln und klinische Risiken steuern, einschließlich Medikation und Krisenversorgung.

 

Was passiert in einer typischen Integrationssitzung?

 

Oft ein Körper-Check-in, ein Gespräch über Geschriebenes oder Reflexionen seit der letzten Sitzung und ein kleiner, konkreter Schritt im Alltag, der an eine Erkenntnis aus der Erfahrung anknüpft.

 

Wann sollte ich zu einer Ärztin oder Therapeutin statt zu einem Coach gehen?

 

Such zuerst klinische Hilfe, wenn du Gedanken hast, dir selbst zu schaden, eine diagnostizierte Erkrankung mit Medikamenten behandelst, eine Psychose in der Vorgeschichte hast oder dich in irgendeiner Weise nicht sicher fühlst. Ein verantwortungsvoller Coach verweist dich direkt dorthin. Bei akuter Gefahr: 112 oder Telefonseelsorge kostenlos unter 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222.

 

Dein spiritueller Weg muss nicht von allen um dich herum verstanden werden, um zu zählen. Spiritual Network ist da, wenn du bereit bist, die Unterstützung zu finden, die dich versteht.

Über Spiritual Network

Spiritual Network verbindet dich weltweit mit spirituellen Heilern, Energiearbeitern und ganzheitlichen Begleitern, online oder in deiner Nähe, über die kostenlose Spine App. Gegründet von Sylvia Leifheit.


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